Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Kreisverband Duisburg
Kardinal-Galen-Str. 23
47051 Duisburg
fon: 0203-330030
fax: 0203-332040
email:
kv@gruene-duisburg.de
Öffnungszeiten:
Mo-Do 12.30-14 Uhr
Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Kreisverband Duisburg
Kardinal-Galen-Str. 23
47051 Duisburg
fon: 0203-330030
fax: 0203-332040
email:
kv@gruene-duisburg.de
Öffnungszeiten:
Mo-Do 12.30-14 Uhr
Hier entsteht in Kürze die Seite es AK Umwelt
Der Arbeitskreis Entsorgung besteht aus Mitgliedern des HAK Umwelt und wird durchgeführt von den in den Beirat und Verwaltungsrat der Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR (WBD) entsandten Fraktionsmitgliedern und deren VertreterInnen.
Wie alle grünen Veranstaltungen ist auch dieser Abeitskreis (AK) selbstverständlich für alle an den Themen der Abfallwirtschaft Interessierten offen.
Abfall ist umgangssprachlich alles, was bei Produktion, Gebrauch und Verbrauch an Resten anfällt. Aber wir wissen (oder sollten wissen), daß vieles von diesem „Abfall“ vermeidbar oder wiederverwendbar ist.
Was vermieden wird, schont unsere Umwelt, was wiederverwertet wird, schont unsere Ressourcen. Beides ist ökologisch und ökonomisch und damit nachhaltig.
Im Arbeitskreis arbeiten wir daran, für Duisburg Wege aufzuzeigen, wie man das, was wirklich beseitigt werden muß (Restmüll), so gering wie möglich halten kann.
Gemäß separater Einladung (Aushang Geschäftsstelle und Terminkalender).
Jeweils um 17,00 Uhr in der Geschäftsstelle, Kardinal-Galen-Str. 23 oder im Rathaus.
Unser Ziel ist eine ökologische Abfallpolitik. Dabei gilt der Grundsatz, daß Abfallvermeidung Vorrang hat vor der Verwertung, der alle Wertstoffe zugeführt werden müssen und die Abfallbeseitigung, insbesondere die Müllverbrennung, nur letztes Mittel sein darf.
Selbstverständlich müssen auf allen Stufen der Abfallentsorgung auch neue Technologien, die für die Umwelt verträglicher sind, zum Zuge kommen können.
Die Sicherung der kommunalen Abfallentsorgung bleibt die Grundlage für unsere Abfallpolitik, damit nicht Monopolisierung und Konzentrationsprozeß die Zukunft bestimmen und zweifelhafte Entsorgungswege zulassen.
Korruption, die nicht zuletzt auch zur Überdimensionierung der Müllverbrennungsanlagen beigetragen hat, muß verfolgt werden.
Die Überkapazitäten, die so mitverursacht wurden, müssen heute von uns allen bezahlt werden. Das darf so nicht bleiben.
Deshalb sind Änderungen im Verhalten notwendig, die sich aber nur dann durchsetzen, wenn sie von allen akzeptiert werden.
Dazu ist notwendig, daß sich Vermeiden und Trennen von Abfall auch in den zu zahlenden Gebühren positiv auswirkt.
Derzeit haben jedoch viele GebührenzahlerInnen eher den Eindruck, daß ihr Bemühen um weniger Abfall bestraft wird. Das muß sich ändern.
Deshalb sollten EinwohnerInnen nicht für leere Restmülltonnen zahlen müssen, nur weil eine Satzung (gegen die wir gestimmt haben) festschreibt, wieviel Restmüll pro EinwohnerIn und Woche zu bezahlen ist.
Deshalb muß sich das Trennen von Abfall lohnen.
Neben Gelber Tonne für Verpackungsmüll und der Sammlung von Glasverpackung und Papier muß auch die Biotonne flächendeckend eingeführt werden, damit auch in Duisburg alle Voraussetzungen genutzt werden, die Restmüllmenge zu senken und auf dieser Basis die Abfallgebühren so zu gestalten, daß Eigeninitiative bei der Vermeidung und Trennung von Abfall sich deutlich lohnen wird.
Daraus resultieren unsere nächsten Ziele:
Nur eine Abfallpolitik, die Umwelt und Ressourcen schont, ist ökologisch und ökonomisch und damit nachhaltig. Daran arbeiten wir.
Derzeit hat die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in den Bei- und Verwaltungsrat der Wirtschaftsbetriebe AöR, der auch für die Entsorgung zuständig ist, Rainer Gänzler und als Vertreterin Yvonne Gänzler gewählt.