Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Kreisverband Duisburg
Kardinal-Galen-Str. 23
47051 Duisburg
fon: 0203-330030
fax: 0203-332040
email:
kv@gruene-duisburg.de
Öffnungszeiten:
Mo-Do 12.30-14 Uhr
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Die Duisburger Grünen weisen in einer Stellungnahme zum Krawall in der Sylvesternacht darauf hin, dass der soziale Brennpunkt in Hochheide vor allem Folge einer verfehlten Stadtplanung in den 70er Jahren sei. "Die Hochhäuser hätten in dieser Art nie gebaut werden dürfen", so Reiner Neumann, Parteivorstandsmitglied der Grünen und in Hochheide aufgewachsen. Nun müsse man seit Jahren erleben, wie sich die Hochhaussiedlung immer mehr zum Problem entwickele.
Mit kurzfristigenMaßnahmen wie der verstärkten Präsenz von Polizei und Ordnungsamt werde man die Ursachen nicht beseitigen können und allenfalls eine geringe räumliche Verlagerung erreichen. Mittelfristig müsse es darum gehen, aus der ganzen Siedlung ein Sanierungsgebiet zu machen. Dabei reiche es nicht, wenn nur ein oder zwei der Hochhäuser abgerissen würden. Flankierend müssten soziale Maßnahmen stattfinden, um die aktuelle Situation zu verbessern.
"Dass man nun die Schuld für die sozialen Probleme bei den Migranten sucht, die hauptsächlich in den Hochhäusern wohnen, halte ich für völlig verfehlt. Die Situation in Hochheide beruht in erster Linie auf Bauspekulation, sozialer Ausgrenzung und zu zögerlicher Stadtteilentwicklung", so Neumann weiter.