Meldung

17. Februar 2010
Grüne Ortsverbände

Rheinhausener Bezirksfraktionen fordern Verwaltung zum Handeln auf

Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße für den Schwerlastverkehr beantragt

 

Die Antragsreihe zur Friedrich-Ebert-Straße hat schon eine lange Geschichte und reißt immer noch nicht ab. Nachdem im August vergangenen Jahres auf Antrag der Grünen der Rückbau der Straße auf je eine Fahrspur fast einstimmig verabschiedet wurde, legen die Fraktionen von SPD, Grünen und die Vertreter der Bürgerlich Liberalen und der LINKEN jetzt nach. Sie beantragen die Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße für den LKW-Verkehr über 7,5 t Gesamtgewicht.

 

Dieser Antrag geht weit über die Eckpunkte hinaus, die die Bezirksvertretung im Jahr 2008 mit der Forderung zum Verkehrskonzept für Rheinhausen verabschiedet hat.

 

Manfred Krossa: „Bis heute hat die Verwaltung kein Konzept vorgelegt, um die Belastung der Rheinhauser Bevölkerung durch Lärm und Feinstaub zu reduzieren. Wir wollen nicht länger warten und fordern sie jetzt zum Handeln auf.“

 

Heiner Leiße: „Als wir Grünen im Jahr 2001 ein Nachtfahrverbot für LKW auf der Friedrich-Ebert-Straße beantragt hatten, wurde dieser mit Hinweis auf die fehlende Ausweichstrecke abgelehnt. Die Osttangente und die L 473 neu stehen nun zur Verfügung, so dass endlich umgesetzt werden kann, was auch von der CDU nach Öffnung der L 473 neu stets gefordert wurde.“

 

Der wirtschaftsliberale CDU-Bezirksvertreter Wirtz hatte damals darauf hingewiesen, dass sich der LKW-Verkehr damit nur verlagern würde. Doch weder Moerser Straße noch Neue Krefelder Straße sind derart dicht angebaut wie die Friedrich-Ebert-Straße mit ihren geschlossenen Reihen mehrgeschossiger Häuser.

 

Karsten Vüllings: „Und wer es mit dem Rückbau von Straßen beispielsweise zugunsten des ÖPNV ernst meint, muss auch für eine Reduzierung des übrigen Verkehrs sorgen.“