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Der rot-grüne Koalitionsvertrag 2012 - 2017

Was ist die Grüne Ideenbox?

Die Grüne Ideenbox für Duisburg!

Entstanden im Vorfeld des OB-Wahlkampfes wollten wir Grüne mit der Ideenbox die Bürgerinnen und Bürger Duisburgs direkt fragen, was in Ihrem Umfeld besser gemacht werden könnte. Was möchten die BürgerInnen Duisburgs verändern? Was ist Ihnen aufgefal­len und welchen Vorschlag haben Sie? Alle guten Ideen wurden dann in der "Ideenbox" gesammelt. Natürlich bestand auch die Möglichkeit, per Email Vorschläge für die Ideenbox einzureichen. Im Anschluss sollten alle Ideen und Vorschläge, gesammelt, gesichtet, geprüft und im Falle einer grünen Oberbürgermeisterin Ingrid Fitzek politisch angegangen werden. 


Was passiert nun nach der OB-Wahl mit den Vorschlägen aus der Ideenbox?


Seit dem 17. Juni wissen wir nun, dass der nächste Oberbürgermeister Duisburgs nicht Ingrid Fitzek heißen wird. Deswegen stellte sich uns Grüne die Frage, wie wir nun mit den Vorschlägen weiterverfahren wollen?


Bürgerbeteiligung muss weiter gestärkt werden


Die erschreckend niedrige Wahlbeteiligung bei der OB-Wahl hat ein weiteres Mal verdeutlich, dass es mehr als höchste Zeit ist, der Parteienverdrossenheit der Menschen vehement entgegen zu wirken. Als eine Möglichkeit sehen wir hier die stärkere Miteinbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die politische Arbeit der Parteien. Erst wenn die BürgerInnen merken, dass sie mit ihren Wünschen und Forderungen gehört und ernst genommen werden und dieses sich in ihrer Stadt in Veränderungen umschlägt, wird Politik für sie greifbar und nachvollziehbarer. Deswegen haben wir entschieden, die vielen guten Vorschläge der DuisburgerInnen in unsere politische Arbeit auzufnehmen. Zunächst werden Ingrid Fitzek und wir GRÜNE in der Partei und Fraktion überlegen, welche der eingereichten Vorschläge am besten auf welcher politischen Ebene angegangen werden müssen. Geklärt werden wird ausserdem, wie wir an der weiteren Umsetzung am besten arbeiten können. Uns GRÜNEN ist wichtig, dass wir den Bürgerinnen und Bürger Duisburgs zeigen, dass ihre Vorschläge nach der Wahl nicht in irgendwelchen Ablagekörbe landen, sondern dass ihre Anregungen ernst genommen werden. Alle interessierten BürgerInnen werden auf dieser Seite über die weitere Entwicklung der Ideenbox und der Umsetzung ihrer Vorschläge auf dem Laufenden gehalten.

Vorschläge und Ideen für die GRÜNE Ideenbox der Duisburger Bürgerinnen und Bürger

Von Margret Pittack

Bevor Duisburg ökologisch erneuert wird, sollten verantwortungslose Planer zuerst einmal das erhalten, was schon an Grünflächen, einschließlich Wald, vorhanden ist. Jeder Park ist ein ökologisches System, das nicht für unsinnige Projekte abgeholzt werden darf. Auch der Rabbiner Neumarkt ist älter als 30 Jahre alt. Da leider unsere Vögel vom Aussterben bedroht sind, bin ich, und mit mir viele andere Leute, gegen eine Straße, die dort durchführen soll. Die Singvögel, die dort leben, sind dort heimisch geworden und fliegen auch nicht woanders hin.
So viel Info’s erstmal. Ich kann Ihnen auch ausführlicher schreiben.

Duisburg sollte Parkaufseher einführen, die nach dem Rechten sehen und Schäden melden. Und in den Parkanlagen fehlen öffentliche Toiletten.

Duisburg fehlt ein Stadttaubenprojekt, das es in mehr als 30 Städten gibt


Von Jutta Ouwens

Mit dem Einkaufen klappt es ja mittlerweile prima in unserer Stadt, ebenso mit dem Glücksspiel. Das ist aber nicht genug. Wo kann man sehen, dass Duisburg eine Universitätsstadt ist? Unsere Kunst und -Kulturangebote sollten nicht zusammengestrichen werden, im Gegenteil: eine Stadt im Strukturwandel braucht dringend Kreative. Wir haben attraktive Museen, eine winzige Kulturszene am Dellplatz, um die wir nicht mehr bangen müssen sollten, ein Theater, dem nicht der Kollaps drohen darf.
Im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 war Ruhrort ein attraktiver Mittelpunkt vieler Veranstaltungen. Hier könnte m.E. ein Zentrum von Kunst und Kultur etabliert werden, das die Stadt über ihre Grenzen hinaus attraktiv machen kann und überdies soziale Gemeinschaft fördern würde. Ich sehe da viel Potential und hoffe, dass mit Sinn und Verstand gespart wird, damit wir unsere Möglichkeiten nicht verschenken.

Von Günter Burggraf

Sehr geehrte Frau Fitzek,

ich habe Sie im Rahmen Ihrer Werbung um Stimmen für den OB in Duisburg Mitte auf der Königstraße kennen gerlernt. Bei unserem Gespräch haben wir über die Sparvorschläge der Verwaltung gesprochen und ich habe Ihnen dabei meine Vorstellungen erläutert. Sie fanden diese Vorschläge sehr interessant und baten, diese Vorschläge Ihnen mitzuteilen.
Ich möchte hierbei noch bemerken, dass ich diese – folgende Vorschläge – auch der Verwaltung im Rahmen der sog. Bürgeranhörung ins Netz gestellt habe.
Unter den Überschriften
- Verkauf der Kleingärtenflächen
- Verkauf der Forstflächen
- Kultur – Ruhr
- Einrichtung einer Stabsstelle für die Bearbeitung von Zuschuß-/Zuweisungsanträgen können Sie meine Vorschläge nachlesen. Diese Vorschläge werden auch der Politik vorgelegt, die dann darüber beraten sollen.


Von Anna Dudek

Ich möchte, dass unsere Einrichtung “Regenbogen” in der Neckarstrasse 52 erhalten bleibt, weil ich darauf angewiesen bin, wie alle, die da sind.


Von Max Paul

Ich möchte, daß es mehr Fußballplätze gibt


Von Baldur Eichinger

In Zusammenarbeit mit der Uni soll geprüft werden, ob es nicht möglich ist in Duisburg einen Lehrstuhl / eine Fakultät für EEG einzurichten.


Duisburg soll nachhaltige Stadt werden:
Neue Verkehrskonzepte, energieeffiziente Gebäude und intelligente
Energieversorgungsnetze können die rasante Urbanisierung in nachhaltige Bahnen lenken. Kommunale Aufgabe muss es sein, dies mit Hilfe moderner Managmentverfahren intelligent umzusetzen. In diesem Zusammenhang soll Duisburg Standort für eine Messe für erneuerbare Energien werden. Und die Ansiedlung von entsprechenden Betrieben soll befördert werden.


Von Lothar Thiemann

CO2 Einsparen und Feinstaubbelastung senken durch Unterstützung der Kampagne
G oder U, um Fahrten im Privat PKW um 50% zu verringern.
Die Idee: Man bringt eine freiwillige Plakette am Auto an, mit der man signalisiert,
dass man an allen geraden oder ungeraden Wochentagen das Auto stehen läßt.


Von Tanja Terbrink

In anderen Städten gibt es, um der Taubenplage Herr zu werden, sogenannte
Taubenhäuser. Dort werden die Tauben gefüttert, gegen Krankheiten
geschützt und Ihnen werden die Eier durch Gipseier ersetzt. Dadurch
wird die Taubenzahl verringert. Das kostet nicht viel, sorgt für ein sauberes Stadtbild und hilft auch
den Tauben.


Von Anja Richter

In Osnabrück gibt es von der Stadt eine Karte im Internet, wo alle
Häuser der Stadt gekennzeichnet sind, deren Lage sich für Solaranlagen
auf den Dächern anbieten. Das schafft für private Hausbesitzer einen Anreiz, sich eine Anlage
anzuschaffen. Es gibt inzwischen so pfiffige Solarmodule, die im Sommer
mehr Strom und weniger Wärme produzieren und im Winter, wenn man mehr
Wärme braucht, umzuschalten sind.


Von Peter Meier

Solarmodule auf öffentliche Gebäuden setzen. Das spart Stromkosten und
schützt die Umwelt.


Von Arthur

Als Betreiber der Duisburger Häfen sollte Duisport endlich die Möglichkeit schaffen, liegende Schiffe (kostenlos) mit Strom zu versorgen. Laufende Motoren der Schiffe und die damit entstehende Abgas- bzw. Rußbelastung für die Einwohner könnten somit massiv reduziert werden. Viel Erfolg bei der Wahl Frau Fitzek!


Von Renate Mibeg

Duisburg sollte endlich Fairtrade-Stadt werden


Von Sascha

Der Duisburger Bahnhof muss dringend bunter werden. Wie wär’s im ersten Schritt, diesen mit Farben anzumalen?


Von Eva

Ein”echtes” Sozialticket für Duisburg wäre notwendig!


Von Heinz Müller

Aus finanziellen Gründen (Sparzwang) werden immer mehr öffentliche Einrichtungen geschlossen. Umso wichtiger ist es, die Erreichbarkeit der verbliebenen Einrichtungen zu verbessern. Der ÖPNV sollte deswegen ausgebaut werden!


Von Klaus

Die Bürgerinnen und Bürger Duisburgs sollten aufgerufen werden, für ihre Stadt zu spenden.


Von Susanne

Die Situation der Behindertenparkplätze in Duisburg sollte verbessert werden.